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Die elektrische Gitarre hat die Musik des 20. Jahrhunderts grundlegend verändert. Vom Country-Twang bis zur Rock-Distortion, von Jazz-Akkorden bis zum Metal-Shred – sie wurde zum definierenden Instrument der modernen populären Musik. Dieser Artikel behandelt die Geschichte der ikonischen Designs, die dahinterstehende Technologie, praktische Theorie, Aufnahmetechniken und die DIY-Wartung.
Vier E-Gitarren haben die moderne Musik geprägt: Fender Telecaster (1951), Fender Stratocaster (1954), Gibson Les Paul (1952) und Gibson SG (1961). Jede führte Innovationen ein, die zu Industriestandards wurden.
Leo Fender führte die Telecaster (ursprünglich „Broadcaster“) im Jahr 1951 als erste in Serie gefertigte Solid-Body-E-Gitarre ein. Ihr Design war revolutionär in seiner Einfachheit und Robustheit.
Konstruktion: Bolt-on-Ahornhals (25,5" Mensur), Korpus aus Esche oder Erle, flaches Design mit Single-Cutaway. Der Steg und der Steg-Pickup bilden eine integrierte Einheit, die auf einer Metallplatte montiert ist. Dieses modulare Design bedeutete, dass Hälse einfach durch Verschrauben ersetzt werden konnten – komplexe Geigenbaukunst war nicht erforderlich.
Elektronik: Zwei Single-Coil-Pickups, Master-Volume, Master-Tone, Drei-Wege-Schalter (ursprünglich Bridge/Neck+Bridge/Neck; 1952 geändert zu Bridge/Neck/bassigerer Neck). Der Steg-Pickup erzeugt einen hellen, schneidenden Ton mit kräftigen Mitten, was die Telecaster zu einem Favoriten im Country und Rock machte.
Historischer Einfluss: Die Telecaster befeuerte den frühen Rock-and-Roll, Surf-Musik und den von Buck Owens geprägten „Bakersfield Sound“. Keith Richards' „Micawber“ – eine modifizierte 1953er Telecaster mit einem umgedrehten PAF-Humbucker am Steg und einer Open-G-Stimmung für fünf Saiten – wurde zu einer der ikonischsten Gitarren des Rock.
Varianten: Thinline Telecaster (1968, semi-hollow), Telecaster Custom (1972, Humbucker am Hals), Telecaster Deluxe (1973, zwei Humbucker, Strat-Kopfplatte). Die B-Bender-Modifikation (erfunden von Gene Parsons und Clarence White 1967) biegt die H-Saite mechanisch einen Ganzton höher, um Country-Pedal-Steel-Effekte zu erzielen.
Die Stratocaster führte Merkmale ein, die zum Standard für E-Gitarren wurden: drei Pickups, ein konturierter Korpus für bessere Ergonomie und ein federbelastetes Tremolo-System.
Konstruktion: Bolt-on-Ahornhals (25,5" Mensur), Korpus aus Erle oder Esche mit tiefen Konturen an Rückseite und Vorderseite für mehr Komfort, Double-Cutaway. Die Kopfplatte ist größer als die der Telecaster, was nach Ansicht einiger Spieler für mehr Sustain sorgt.
Elektronik: Drei Single-Coil-Pickups mit einem Fünf-Wege-Schalter (bis 1977 Drei-Wege; Spieler entdeckten, dass die Zwischenpositionen brummfreie Paare bildeten). Master-Volume, Tone 1 (beeinflusst Hals/Mitte), Tone 2 (beeinflusst Steg). Der rückwärts gewickelte Pickup mit umgekehrter Polarität (RWRP) in der Mitte eliminiert das Brummen, wenn er mit dem Hals- oder Steg-Pickup kombiniert wird.
Tremolo-System: Ein Sechsschrauben-Steg, der durch Federn in einem hinteren Hohlraum ausbalanciert wird und eine Tonhöhenmodulation über den „Whammy Bar“ ermöglicht. Obwohl es als „Tremolo“ (Lautstärkeschwankung) vermarktet wurde, handelt es sich eigentlich um Vibrato (Tonhöhenschwankung). Das Floating-Design erlaubt das Erhöhen und Senken der Tonhöhe; Spieler wie Jimi Hendrix, Jeff Beck und Ike Turner nutzten dies extensiv.
Historischer Einfluss: Die Stratocaster wurde zur Gitarre der Wahl für Rock-Virtuosen: Jimi Hendrix, David Gilmour, Eric Clapton, Jeff Beck und viele andere. Ihre Vielseitigkeit über Genres hinweg – von Surf über Blues bis Metal – zementierte ihren Status als erkennbarste E-Gitarrenform.
Varianten: Superstrat (Evolution der 1980er mit heißeren Pickups, Floyd-Rose-Stegen, Humbucker-Konfigurationen), Custom Shop Recreations (1957 American Vintage Reissue) sowie die modernen Player II und American Professional II Serien mit aktualisierten Features.
Die Les Paul führte eine andere Konstruktionsphilosophie ein: ein eingeleimter Hals (Set-in) für mehr Sustain, eine gewölbte Decke für die Resonanz und später Humbucker-Pickups, um das Brummen der Single-Coils zu eliminieren.
Konstruktion: Eingeleimter Mahagonihals (24,75" Mensur), massiver Mahagonikorpus mit gewölbter Ahorndecke, Single-Cutaway. Die kürzere Mensur und der eingeleimte Hals erzeugen einen wärmeren, dickeren Ton im Vergleich zu den Bolt-on-Designs von Fender. Der Tune-O-Matic-Steg (eingeführt 1954) ermöglicht die individuelle Intonationsanpassung der Saiten.
Elektronik: Ursprünglich zwei P-90 Single-Coil-Pickups mit Trapeze-Steg. 1957 ersetzten Seth Lovers PAF (Patent Applied For) Humbucker die P-90s. Humbucker eliminieren das Brummen und erzeugen gleichzeitig einen dickeren, glatteren Ton mit höherem Output. Bedienelemente: Volume und Tone für jeden Pickup, Drei-Wege-Schalter.
Historischer Einfluss: Die „Burst“-Sunburst-Les-Pauls von 1958–1960 waren kommerzielle Misserfolge, die später zu hochbegehrten Sammlerstücken wurden. Rockgitarristen der späten 1960er entdeckten ihren einzigartigen Ton, was Gibson dazu veranlasste, die Standard- und Custom-Modelle 1968 wieder einzuführen. Die Les Paul wurde zum bevorzugten Instrument für Rock-, Blues-, Jazz- und Metal-Spieler, die eine dicke, singende Distortion suchten.
Varianten: Les Paul Custom („Black Beauty“ mit goldener Hardware), Les Paul Junior (Schülermodell, einzelner P-90), Les Paul Special (zwei P-90s), Les Paul Studio (Budget-Linie) sowie die modernen Standard- und Custom-Modelle mit historischer Genauigkeit. Gibsons „Norlin-Ära“ (späte 1960er bis 1980er) führte Mehrteil-Konstruktionen und verstärkte Halsvoluten ein.
Ursprünglich von 1961 bis 1963 als „Les Paul SG“ (Solid Guitar) verkauft, entstand die SG, nachdem Gibson die Les Paul neu gestaltet hatte, um mit der leichteren Stratocaster von Fender zu konkurrieren. Les Paul missbilligte das Design und verlangte, dass sein Name entfernt wird, was 1963 zum SG-Branding führte.
Konstruktion: Eingeleimter Mahagonihals (24,75" Mensur), dünner Mahagonikorpus ohne Ahornplatte, Double-Cutaway mit spitzen Hörnern. Der dünne Korpus und das geringe Gewicht (ca. 2,7 kg gegenüber 4–4,5 kg bei einer Les Paul) machten sie beliebt bei Spielern, die einen erweiterten Zugang zu den oberen Bünden wollten.
Elektronik: Zwei oder drei Humbucker-Pickups, Volume und Tone für jeden, Drei-Wege-Schalter (oder Vier-Wege-Schalter bei Modellen mit drei Pickups). Der dünnere Korpus erzeugt einen helleren, knackigeren Ton als die Les Paul.
Historischer Einfluss: Die SG wurde in den 1960er und 1970er Jahren zur Waffe der Wahl für Rock- und Metal-Spieler. Tony Iommi (Black Sabbath) nutzte die SG für ihren aggressiven High-Gain-Ton. Auch Angus Young (AC/DC) und Eric Clapton (Cream-Ära) bevorzugten SGs. Der dünne Korpus und die Double-Cutaways machten sie ideal für Shred-Spieler, die Geschwindigkeit suchten.
Varianten: SG Standard (zwei Humbucker), SG Custom (drei Humbucker, goldene Hardware), SG Junior (einzelner P-90) und die moderne SG Standard mit verbesserter Stabilität der Halsverbindung.
Pickups wandeln Saitenschwingungen in elektrische Signale um. Ihr Design prägt den Gitarrenklang grundlegend.
Single-Coil-Pickups verwenden eine einzelne Spule, die um Magnete gewickelt ist. Sie erzeugen einen hellen, artikulierten Ton mit starker Höhenantwort und definierter Mittenpräsenz.
Fender-Style Single-Coils: Alnico-Magnete (II, III oder V), versetzte Polschuhe zum Ausgleich des Saitenausgangs. Stratocaster-Pickups sind mit etwa 7.000–8.000 Windungen von 42-gauge Draht gewickelt. Telecaster-Steg-Pickups haben mehr Windungen (8.500–9.000) für einen höheren Output.
Charakteristika: Heller, schneidender Ton mit dynamischer Ansprache. Anfällig für das 60-Hz-Brummen durch elektrische Interferenzen. RWRP-Mitten-Pickups (in den 1960ern bei Strats eingeführt) eliminieren das Brummen in Kombination mit Hals- oder Steg-Pickup.
Anwendungen: Country-Twang, Surf-Musik, cleaner Funk, Blues (clean bis leicht overdrive), Indie-Rock. Jimi Hendrix nutzte Strats, um seine Hendrix-Akkord-Inversionen und Oktav-Unisonos zu erreichen.
Humbucker verwenden zwei Spulen, die in entgegengesetzte Richtungen um Magnete mit gegensätzlicher Polarität gewickelt sind. Dies eliminiert das elektrische Brummen (daher „Humbucker“), während ein dickerer, glatterer Ton mit höherem Output erzeugt wird.
PAF Humbucker (Gibson, 1957): Der von Seth Lover entworfene PAF (Patent Applied For) wurde zum definitiven Humbucker. Alnico II oder V Magnete, etwa 8.000 Windungen pro Spule, unbalancierte Wicklungen für den „Vintage“-Charakter. Widerstand: ca. 7,5–8,5k Ohm.
Charakteristika: Warmer, dicker Ton mit sanften Höhen, starken Mitten und höherem Output als Single-Coils. Reduziertes Brummen und Rauschen. Weniger Klarheit und Saitentrennung im Vergleich zu Single-Coils, aber besseres Sustain.
Anwendungen: Rock-Distortion, Blues-Overdrive, Jazz (clean), Hard Rock. Der dickere Ton und der höhere Output des Humbuckers treiben Verstärker leichter in die Sättigung.
Varianten: Wide Range Humbucker (Fender, entworfen von Seth Lover, 1972), High-Output-Humbucker (Keramikmagnete, über 15k Ohm), Split-Coil-Humbucker (abschaltbar für Single-Coil-Sound) und aktive Humbucker (EMG, Seymour Duncan Blackouts) mit eingebauten Vorverstärkern.
P-90s sind Single-Coil-Pickups mit breiteren, höheren Spulen und größeren Magneten als Fender-Style Single-Coils. Sie erzeugen einen dickeren, wärmeren Ton als traditionelle Single-Coils, sind aber heller als Humbucker.
Charakteristika: Fette, punchige Mitten, helle aber glatte Höhen, geringerer Output als Humbucker. Weniger Brummunterdrückung als Humbucker, aber dicker als Standard-Single-Coils. Oft beschrieben als „ein Humbucker in Single-Coil-Kleidung“.
Anwendungen: Blues, früher Rockabilly, Punk, Indie-Rock. Frühe Les Pauls (1952–1957) nutzten P-90s; moderne Boutique-Hersteller reproduzieren Vintage-P-90s.
Tonhölzer beeinflussen den Gitarrenklang erheblich. Während Verstärker und Effekte den finalen Sound formen, liefern Korpus und Hals den grundlegenden Charakter.
Erle (Alder): Leicht (ca. 1,8 kg), ausgewogener Ton mit klaren Höhen, starken Mitten und festen Bässen. Am häufigsten bei Fender-Gitarren ab den 1950ern zu finden. Erzeugt einen „glockenartigen“ Clean-Ton mit gutem Sustain.
Esche (Ash): Etwas schwerer als Erle (ca. 2,3 kg), heller mit ausgeprägteren oberen Mitten und klaren Höhen. Wurde bei frühen Telecastern der 1950er verwendet. Erzeugt einen „knackigeren“ Attack und mehr Saitendefinition.
Mahagoni (Mahogany): Schwer (ca. 2,3–2,7 kg), warmer, dicker Ton mit starken tiefen Mitten, weicheren Höhen und sanftem Attack. Wird bei Gibson-Gitarren (Les Paul, SG) verwendet. Bietet mehr Sustain und einen „dunkleren“ Charakter. Der dichte Korpus absorbiert hohe Frequenzen, was Wärme erzeugt.
Bassholz (Basswood): Leicht (ca. 1,4–1,8 kg), neutraler Ton mit flachen Mitten. Wird bei modernen „Superstrat“-Gitarren verwendet, die bei Shreddern beliebt sind. Benötigt heißere Pickups, um den Mangel an eigenem Charakter auszugleichen.
Palisander (Rosewood): Dicht, schwer, warmer Ton mit ausgeprägten Bässen und glatten Höhen. Wird bei Semi-Hollow-Gitarren und einigen Boutique-Instrumenten verwendet.
Ahorn (Maple): Heller, artikulierter Ton mit starkem Attack und klaren Höhen. Wird für Fender-Hälse verwendet (Ahorn-Griffbretter bei frühen Strats). Erzeugt eine „klavierähnliche“ Klarheit.
Mahagoni (Mahogany): Warmer, dicker Ton mit sanftem Attack. Wird für Gibson-Hälse verwendet. Bietet mehr Sustain und einen „cremigen“ Charakter.
Griffbrettmaterialien aus Palisander/Ebenholz: Palisander (wärmer, glatter), Ebenholz (heller, artikulierter). Das Holz des Griffbretts beeinflusst den Attack und das Sustain stärker als den Grundton.
Bolt-on neck (Fender): Hellerer, artikulierterer Ton mit etwas weniger Sustain. Der Hals kann ausgetauscht werden. Verwendet bei Telecaster, Stratocaster.
Set-in neck (Gibson): Wärmerer, dickerer Ton mit mehr Sustain aufgrund der besseren Holzkopplung. Der Hals kann nicht einfach ersetzt werden. Verwendet bei Les Paul, SG. Neck-through: Der Hals verläuft durch den gesamten Korpus, was für maximales Sustain und Resonanz sorgt. Wird bei High-End-Instrumenten verwendet (z. B. Gibson Firebird).
Der Verstärker ist die letzte Stufe des Gitarrentons. Unterschiedliche Verstärkerschaltungen erzeugen selbst mit derselben Gitarre einen ganz eigenen Charakter.
Fender Tweed (1950er): 5E3 Deluxe, 5F6-A Bassman, 5F8-A Twin Reverb. Charakter: Clean bis leichter Overdrive mit sanftem Breakup, gläsernen Höhen und warmen Mitten. Verwendet 6L6- oder 6V6-Endröhren, Kathodenbias (geringerer Headroom). Favorit für: Blues, Country, Clean Jazz.
Marshall Plexi (1960er): JTM45, JMP 1959. Charakter: Crunchy Mid-Gain mit aggressiven Mitten, hellen Höhen und tighten Bässen. Verwendet EL34-Endröhren, Fixed Bias (höherer Headroom). Favorit für: Classic Rock, Hard Rock.
Vox AC30 (1960er): AC30 Top Boost. Charakter: „Chimey“ Clean mit prominenten oberen Mitten, glockenhellen Höhen und sanfter Kompression. Verwendet EL84-Endröhren (Class-A-Betrieb, geringere Leistung), Bright-Caps. Favorit für: British Invasion, Alternative Rock.
Mesa Boogie Mark Series (1970er-1980er): Mark I, Mark II. Charakter: High-Gain-Distortion mit tighten Bässen, sanften Höhen und kaskadierenden Gain-Stufen. Führte den Lead-Channel und den grafischen EQ ein. Favorit für: Hard Rock, Metal.
Modern Modeling: Fractal Axe-FX, Kemper, Line 6 Helix. Digitale Emulationen klassischer Verstärker und Effekte mit präzisem Modeling und hohem Komfort.
Die Reihenfolge der Effekte beeinflusst den Ton und die Dynamik. Standardreihenfolge (von der Gitarre zum Verstärker):
Buffered Bypass: True-Bypass-Effekte bewahren den Ton im ausgeschalteten Zustand, können aber in langen Ketten zu Signalverlust führen. Buffered-Effekte verstärken das Signal, können den Ton jedoch abdunkeln. Die strategische Platzierung von Buffern bewahrt die Höhen.
Das CAGED-System organisiert Akkordformen über das gesamte Griffbrett basierend auf fünf Akkorden in offener Lage: C, A, G, E, D. Jede Form verbindet sich mit der nächsten und deckt so das gesamte Griffbrett ab.
C-Form: Grundton auf der A-Saite (5. Bund), der zweite Finger bildet die C-Form. Verbindet sich mit der A-Form.
C Major - Open Position (0-3 frets)
e|---0---|---|---| (E) - 3rd
B|---1---|---|---| (C) - Root
G|---0---|---|---| (G) - 5th
D|---2---|---|---| (E) - 3rd
A|---3---|---|---| (C) - Root
E|---X---|---|---| (Muted)
C Shape at 3rd fret (Root on A string)
e|---|---|---3---| (G) - 5th
B|---|---|---5---| (C) - Root
G|---|---|---4---| (E) - 3rd
D|---|---|---5---| (G) - 5th
A|---|---|---3---| (C) - Root
E|---|---|---X---| (Muted)
A-Form: Grundton auf der A-Saite (5. Bund), drei Finger bilden die A-Form. Verbindet sich mit der G-Form.
A Major - Open Position (0-2 frets)
e|---0---|---|---| (E) - 5th
B|---2---|---|---| (C#) - 3rd
G|---2---|---|---| (A) - Root
D|---2---|---|---| (E) - 5th
A|---0---|---|---| (A) - Root
E|---X---|---|---| (Muted)
A Shape at 5th fret (Root on A string)
e|---|---|---5---| (A) - Root
B|---|---|---7---| (E) - 5th
G|---|---|---6---| (C#) - 3rd
D|---|---|---7---| (A) - Root
A|---|---|---5---| (A) - Root
E|---|---|---X---| (Muted)
G-Form: Grundton auf der E-Saite (3. Bund), vier Finger bilden die G-Form (Barré-Version). Verbindet sich mit der E-Form.
G Major - Open Position (0-3 frets)
e|---3---|---|---| (G) - Root
B|---0---|---|---| (B) - 3rd
G|---0---|---|---| (G) - Root
D|---0---|---|---| (D) - 5th
A|---2---|---|---| (B) - 3rd
E|---3---|---|---| (G) - Root
G Shape at 3rd fret (Root on E string)
e|---|---|---3---| (G) - Root
B|---|---|---4---| (B) - 3rd
G|---|---|---4---| (G) - Root
D|---|---|---5---| (D) - 5th
A|---|---|---5---| (B) - 3rd
E|---|---|---3---| (G) - Root
E-Form: Grundton auf der E-Saite (7. Bund), Barré über alle sechs Saiten. Verbindet sich mit der D-Form.
E Major - Open Position (0-2 frets)
e|---0---|---|---| (E) - Root
B|---0---|---|---| (B) - 3rd
G|---1---|---|---| (G#) - 5th
D|---2---|---|---| (E) - Root
A|---2---|---|---| (B) - 3rd
E|---0---|---|---| (E) - Root
E Shape at 7th fret (Root on E string) - Barre Chord
e|---|---|---|---|7|---| (B) - 3rd
B|---|---|---|---|8|---| (G#) - 5th
G|---|---|---|---|9|---| (E) - Root
D|---|---|---|---|9|---| (B) - 3rd
A|---|---|---|---|7|---| (E) - Root
E|---|---|---|---|7|---| (B) - 3rd
D-Form: Grundton auf der D-Saite (5. Bund), vier Finger bilden die D-Form (partielles Barré). Verbindet sich mit der C-Form.
D Major - Open Position (0-3 frets)
e|---2---|---|---| (F#) - 3rd
B|---3---|---|---| (D) - Root
G|---2---|---|---| (A) - 5th
D|---0---|---|---| (D) - Root
A|---X---|---|---| (Muted)
E|---X---|---|---| (Muted)
D Shape at 5th fret (Root on D string)
e|---|---|---|---|5|---| (A) - 5th
B|---|---|---|---|7|---| (D) - Root
G|---|---|---|---|7|---| (F#) - 3rd
D|---|---|---|---|5|---| (D) - Root
A|---|---|---|---X|---| (Muted)
E|---|---|---|---X|---| (Muted)
CAGED Connection Pattern:
C Shape (Root on A) → A Shape (Root on A) → G Shape (Root on E) → E Shape (Root on E) → D Shape (Root on D) → back to C
Example in C Major:
C Shape: 3rd fret (A string root)
A Shape: 3rd fret (A string root, different fingering)
G Shape: 8th fret (E string root)
E Shape: 8th fret (E string root, barre)
D Shape: 10th fret (D string root)
Das CAGED-System visualisiert Chord Tones (Grundton, Terz, Quinte, Septime) über das gesamte Griffbrett. Dies erleichtert:
Triad Shapes: Jedes CAGED-Shape enthält Triaden in geschlossener Position. Lernen Sie, Triaden über drei benachbarte Saiten in jedem Shape zu spielen.
Major- und Minor-Shapes: Das CAGED-System ist sowohl auf Dur- als auch auf Moll-Akkorde anwendbar. Bei Minor-Shapes wird die Terz erniedrigt (flattened).
Connecting Shapes: Jedes Shape teilt sich Noten mit dem nächsten. Üben Sie den Übergang zwischen den Shapes entlang der Saitengruppen.
| Shape | Root String | Bund (C-Dur) | Enthaltene Noten | Verbindet mit |
|---|---|---|---|---|
| C | A (5. Saite) | 3. Bund | R-3-5-3-5-R | A-Shape |
| A | A (5. Saite) | 3. Bund | R-5-R-3-R-5 | G-Shape |
| G | E (6. Saite) | 8. Bund | R-3-5-3-R-3 | E-Shape |
| E | E (6. Saite) | 8. Bund | 3-5-R-3-5-R | D-Shape |
| D | D (4. Saite) | 10. Bund | 5-R-3-R-X-X | C-Shape |
Merkreihenfolge: C → A → G → E → D → zurück zu C
Übungstipp: Spielen Sie jedes Shape als Akkord, arpeggieren Sie dann die Chord Tones (R-3-5) und improvisieren Sie anschließend mit der pentatonischen Skala, die auf diesem Shape basiert.
Die Aufnahme einer E-Gitarre erfordert entweder das Einfangen des Verstärker-Sounds oder die Nutzung von Direct Injection (DI) in Kombination mit Amp-Modeling.
Close Micing (1-3 Zoll vom Lautsprecher): Fängt den Lautsprecher-Klang ein und bietet Isolation. Gängige Mikrofone: Shure SM57 (dynamisch), Royer R-121 (Bändchen). Positionieren Sie das Mikrofon leicht versetzt zur Mitte, um zu scharfe Höhen zu vermeiden.
Room Micing (3-6 Fuß Entfernung): Fängt den Raumhall und die Atmosphäre ein. Erzeugt einen natürlicheren Klang, wenn es mit Close-Mics gemischt wird. Verwenden Sie Kondensatormikrofone für eine höhere Empfindlichkeit.
Kombination: Mischen Sie Close- und Room-Mics für einen „großen“ Gitarrensound. Passen Sie die Balance je nach Genre an (Clean Jazz: mehr Raum; verzerrter Metal: mehr Close-Micing).
Cabinet IRs (Impulse Responses): Digitale Simulationen von Lautsprecherkabinetten und Mikrofonen. Diese werden in Amp-Sims oder Convolution-Reverbs geladen. Sie bieten Konsistenz und Flexibilität.
DI (Direct Injection): Gitarre direkt in das Interface ohne Verstärker. Das Clean-Signal erfordert eine Amp-Simulation oder Re-Amping.
Re-Amping: Nehmen Sie ein cleanes DI-Signal auf und senden Sie es anschließend an einen echten Verstärker. Dies ermöglicht unendliche Experimente mit dem Sound, ohne erneut aufnehmen zu müssen.
Amp-Sims: Neural DSP, Kemper, Fractal Amp-Emulationen. Praktisch und konsistent, obwohl einige Spieler echte Verstärker für die dynamische Ansprache bevorzugen.
Intonation: Justieren Sie die Stege der Brücke so, dass das Oberton-Harmonikum im 12. Bund mit der gegriffenen Note im 12. Bund übereinstimmt. Eine schlechte Intonation ruiniert Aufnahmen.
Frische Saiten: Alte Saiten produzieren einen stumpfen, leblosen Ton. Wechseln Sie diese vor kritischen Recording-Sessions.
Rauschunterdrückung: Humbucker-Pickups reduzieren das Brummen. Verwenden Sie Noise Gates für High-Gain-Sounds.
Die grundlegende Gitarrenwartung ist für die meisten Spieler mit einfachen Werkzeugen machbar.
Unebene Bünde verursachen Schnarren und „tote Stellen“. Das Leveln der Bünde sorgt für eine konsistente Saitenlage (Action).
Werkzeuge: Bundfeile (Crowning File), Leveling Beam, Maskierband, Bund-Radierer, Polierpaste.
Prozess:
Die Höhe der Pickups beeinflusst den Output und den Klang. Zu nah: Der magnetische Zug stört die Saitenschwingung; zu weit weg: Der Output ist zu schwach.
Prozess:
Das Truss Rod (Halsstab) wirkt der Saitenspannung entgegen, um den Halsrelief (die Krümmung des Halses) beizubehalten.
Vorgehensweise:
Passen Sie die Position des Sattels so an, dass das Oberton-Intervall im 12. Bund mit der gegriffenen Note im 12. Bund übereinstimmt.
Vorgehensweise:
Grundlegendes Löten für Pickups, Potis und Schalter erfordert einen Lötkolben, Lötzinn, eine Abisolierzange und ein Multimeter.
Vorgehensweise:
Bücher:
Online:
YouTube:
Der Musikbereich untersucht Gitarrenanwendungen in der elektronischen Produktion:
Dieser Artikel behandelt die elektrische Gitarre von den Grundprinzipien bis zur praktischen Anwendung. Für jazzspezifische Gitarrentechniken, Chord-Voicings und Comping-Muster lesen Sie den begleitenden Artikel über Jazztheorie und -praxis.